Kurze Ecke · Abwehrtechnik · Drills · Alle Altersklassen
Die kurze Ecke ist die häufigste Wurfrichtung im Handball. Ein Torwart der die kurze Ecke zuverlässig abwehrt, verhindert viele Tore – ohne außergewöhnliche Reflexe zu brauchen. Diese Übungen schulen die Bewegungstechnik, die Ausholbewegung und die Abwehr kurze Ecke aus verschiedenen Wurfpositionen.
Lernziel: Korrekte Abwehrbewegung zur kurzen Ecke: Bein schließt die Ecke, Arm folgt.
Coaching-Cues: 'Bein schließt die Ecke – nicht Arm allein!', 'Schritt und Arm gleichzeitig!', 'Kompakt bleiben – nicht zu weit strecken!'
Aufbau: Werfer stehen an 3 Positionen: RM, RI, LA. Alle schießen auf kurze Ecke – TW übt positionsabhängige Abwehr.
Coaching-Cues: 'Position ändert sich mit dem Wurfwinkel!', 'Kurze Ecke beim Außenwurf ist nahe am Pfosten – steh nah!', 'Pfosten nutzen als Orientierung!'
Verwandte Übungen
Die kurze Ecke ist der Bereich, den der Torwart durch sein Stellungsspiel am schwersten abdeckt. Angreifer nutzen den Raum zwischen Torwart und Pfosten auf der ballnahen Seite. Gutes Stellungsspiel reduziert diese Lücke – deshalb sind Stellungsspiel und Kurze-Ecke-Technik eng verbunden.
Beides gleichzeitig: Das Bein (Schritt nach innen) schließt die untere kurze Ecke, der gleichseitige Arm schließt die obere kurze Ecke. Die Bewegung ist eine Einheit – zuerst Bein, Arm folgt gleichzeitig. Arm allein reicht nicht für untere Ecke.
Mit Schaumstoffbällen und langsameren Würfen beginnen. Technik ohne Ball üben (Schattentraining). Dann langsame Würfe auf die spezifische Position, dann normale Spielgeschwindigkeit. Geduld: Kurze-Ecke-Technik braucht ca. 20–30 Übungseinheiten um automatisiert zu werden.